Trabucco

nach Monte Sant Angelo

Die heutige Tour war nur grob geplant. Wettertechnisch sollte es ja nicht so schlecht werden. Also schnappten wir den Bock und rollten den Berg runter und gleich nach Mattinata wieder rauf in Richtung Monte San´t Angelo. Anscheinend ist dort jeden Tag Kirtag, schon wieder jede Menge Autobusse und Marktstände. Die nächste Etappe führte uns von dort weiter in Richtung Foreste Umbra rauf nach Peschici. Ein kleiner lohnenswerter Abstecher (wieder über einen Radweg, diesmal mit Kuhfladenslalom) führte uns zum Monte Sacro. Historisch gesehen scheinbar die Geburtsstätte von Mattinata, da hier im Mittelalter ein Kloster stand. Interessant ist die felsige Landschaft an dieser Stelle, die im Frühling mit 85 Orchideenarten aufwarten kann. Ich nenne diese Stelle heute mal die Läuterung des Motorradfahrers Stefan.

Weiter ging es dann wieder auf der Landstraße durch die Foreste zur „schönsten Alm“ die ich je gesehen habe. Die Kühe und Schweine, die dort gemeinsam in Eintracht den atemberaubenden Ausblick auf das blaue Meer und Peschici geniessen sind sicher sehr glücklich.

Die Fahrstrecke ist ein Vergnügen für jeden Motorradfahrer und macht hungrig. Die Küste des Gargano ist auch bekannt für die Trabuccis – das sind in den Felsen gebaute Plattformen für den Fischfang. Gleich an der Ecke beim Torre vor Peschici war ein Trabucco mit Restaurant ausgeschildert. Die Zufahrt war für den Bock (BMW GS 1200 Adventure) wie geschaffen. Das letzte Stück mussten wir dann zu fuß zurück legen. Jeder Schritt hat sich gelohnt. Ein perfekter Ort zum Sitzen und Schauen und zum Genießen der kulinarischen Köstlichkeiten. … Irgendwie haben wir uns dann doch aufgerafft, immerhin hatten wir noch ein paar Kilometer durch das Valetta di Lupo zurück nach Mattinata.  Die kurvige Straße in der sich laufend verändernden Landschaft gehörte uns alleine. Und dann vor lauter Glückseeligkeit ereignete sich ein Wunder – die Erleuchtung des Motorradfahrers Stefan. *grgrgr*

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3 Gedanken zu „Trabucco

  1. Elisabeth Szmolyan

    Der Motorradfahrer Stefan und die Sozia scheinen ja ordentlich gefordert zu sein, in dieser schönen Landschaft!
    Da fahr ich gerne ein Stück Weg mit – mit dem Finger auf der Landkarte!
    Maudi

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    Antwort
  2. Pingback: Ab in den Süden | motorradsozia

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