Die Weltreise beginnt in Hechlingen

Buddhistisches Löwentor

Der Travelworkshop zur Vorbereitung auf die (noch nicht geplante) Weltreise war vorbei. Zwei anstrengende Tag lagen hinter uns. Daher beschlossen wir, am Ruhetag in der Gegend um Hechlingen auf Entdeckungsreise – diesmal mit dem Auto – zu gehen. Man kann ja klein anfangen, es müssen nicht gleich viele Monate sein, die man unterwegs ist. Die Tagesetappen waren zwar überlegt, aber es gab keinen fixen Plan. Wir wollten das gleich umsetzen, was wir im Kurs gelernt hatten. Ein bisschen Gelassenheit und Zeit für einen schönen Tag!

Wie wäre es für den Anfang mit der Harburg? Die mächtige mittelalterliche Anlage thront hier auf ihrem Felsen schon seit Jahrhunderten und trotzte zahlreichen Angreifern. Von da oben hat man einen prächtigen Ausblick ins Land rein. Ein bisschen kannte ich mich in der Gegend schon aus, da ich in den vergangenen Jahren nicht im Enduropark beim Training mitgefahren war. (Warum eigentlich nicht?) Nach einer Schlossführung – sogar mit Schlossgespenst – erstanden wir noch einen Fingerhut für unsere Sammlung. Übrigens Frau Meier von der Pension in Hechlingen hat auch eine Fingerhutsammlung.

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Weiter ging es zum Landschaftspark Dennenlohe. Und da waren wir auch schon richtig für unsere Probe-Weltreise. Wir spazierten vom Japanischen Seerosenteich zum Tempel nach Buthan. Passierten das irische Moor am Weg nach (klein) Stonehenge und landeten letztendlich bei buddhistischen Steinstupen. Mangels Labmöglichkeiten im Schloss-Gasthof mussten wir am Wegrand die wilden Brombeeren und Himbeeren vom Baron Süsskind im Park vernaschen. Dennenlohe ist scheinbar auf hungrige Weltreisende eingestellt, denn unweit vom Park direkt an einem kleinen See gibt es einen Campingplatz mit einem Kiosk, der sogar offen war. Dort haben wir unseren Hunger mit einer köstlichen Curry-Wurst gestillt. Diese Erlebnisse machten unsere kleine Weltreise gleich authentisch.

Nun Zeit hatten wir noch. Also auf nach Nördlingen, das wir nach einem Umleitungsparcours auch erreichten. Dieser einst wirtschaftlich bedeutsame Ort verfügt über die einzige in Deutschland komplett erhaltene Stadtmauer mit einem überdachten  Wehrgang. Der Mauerring umschließt den mittelalterlichen Stadtkern mit den wunderschönen erhaltenen Fachwerkhäusern. In der Mitte steht die evangelische Stadtpfarrkirche, deren 70m hohe Turm liebevoll „Daniel“ genannt wird. Natürlich sind wir hinauf gestiegen und natürlich haben wir die ganze 2,7 km lange Stadtmauer umrundet.

Fazit zu unserer kleinen Weltreise: Nicht die Distanz der Strecke ist ausschlaggebend, um die Welt zu entdecken. Einfach offen für die schönen Dinge rund herum sein, ist schon ein guter Anfang.

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  1. Pingback: Travelworkshop – Vorbereitungen für eine Weltreise | motorradsozia

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