Rund um Oliena I

Papaloppe Ponte

In den paar Tagen, die wir jetzt schon auf der Insel sind, haben wir schon einge Kilometer runter geradelt. Daher sollte es einen Tag etwas gemächlicher sein. Immerhin gibt es auch rund um Oliena einiges zu unternehmen.

Z.B.: Gleich ein paar Kilometer vom Quartier entfernt entspringt eine Quelle – Su Golgone. Das besondere an dieser Quelle ist, dass sie 300 Liter Wasser pro Sekunde aus dem Boden ausspuckt. Direkt beängstigend wenn man in den tief blauen Felsschlund hinein schaut. Unterirdisch weit verzweigte und vernetzte Kavernen nehmen das Wasser aus dem Gebirgsmassiv des Supramonte auf. Ähnlich wie bereits in der Teufelshöhle in Bulgarien, hat man mit Farbe versucht den Lauf des Wassers zu verfolgen. Von Urzulei bis Su Golgone war die Farbe zwei Monate unterwegs. Keinem Forscherteam war es bisher gelungen, die unterirdichen Wasserwege zu erforschen.

Oder die Papaloppe-Brücke! Die direkte Verbindungsstrasse vom Quartier in Richtung Dorgali ist leider seit Jahren gesperrt, erzählte uns Antonella an der Rezeption. Für die Gäste im Agro Tourismo bedeutet das immer einen Umweg über Oliena. Nicht so für uns, denn über einen kleinen Güterweg kommt man zu einer alten intakten römischen Steinbrücke. Ein Schlänkerer nach rechts und schon ist der Bock auf der anderen Seite des Flusse. Autos nehmen je nach Wasserstand die Flussdurchfurtung oder den Umweg. Zwischen den Olivenhainen und Weingärten höppelten wir auf einer einspurigen Straße weiter nach Dorgali und dann runter zur Cala Gonone. Bei Schönwetter sicher noch beeindruckender auf das türkisblaue Wasser zu schauen. Schön war es trotzdem, den Wellen zuzusehen, wie sie in die kleine Bucht beim Hafen schaumgekrönt rein rollten. Nach „Sitzen und Schauen“ ging es über eine „dangerous road“ zurück nach Dorgali. Die Straße war so kurz, dass mir das „dangerous“ nicht wirklich bewusst wurde. Sicher war da ein „Fahrkünstler“ am Werk, der diesen Streckenabschnitt so bezeichnet hat.

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Und zum Tagesausklang gleich nochmals Su Golgone! Aber diesmal nicht nur Wasser. Wir hatten einen Tisch in einem der schönsten Restaurants auf Sardinien reserviert. Dort wurden wir in traditionellem Ambiente bei offenem Feuer mit lokalen Spezialitäten verwöhnt. Auch wenn die Straße dort hin durch finsterste Nacht führte, kennen tun es viele, denn das Hotel und das Lokal waren voll. Bei den Köstlichkeiten kein Wunder.

Su Golgone Restaurant

#oliena #sardinien #sugolgone

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