Wechsel der Homebase – Von Ybbs zur Sonnenalm

2020

Hollenstein

Aufbruchstimmung in der neuen Homebase! Alle Sachen mussten im wahrsten Sinne der Worte für diese Tour im neuen Heim zusammengesucht werden.  Nach der längeren Reisepause fehlte auch die Routine, aber mit der ausgedruckten Packliste konnte schon nichts vergessen werden (haha). Dann war der Bock endlich gesattelt, beladen und voll getankt. Wir konnten unser Ziel die Sonnenalm bei Bad Mitterndorf ansteuern, wo wir für mehrere Tage eine andere Homebase für ein paar Ausfahrten nutzen durften.

Routentechnisch ging es vorerst durch den Nationalpark Eisenwurzen. Entlang der Strecke erzählen die historischen Hammerwerke die Geschichte von der Eisenverarbeitung anno dazumals. Der Bach plätschert neben der kleinen Straße dahin. Das Wasser war für die Verarbeitung des Eisenerzes unentbehrlich. Es fühlte sich wie eine kleine interessante Zeitreise an.

Weiter ging es durch das Gesäuse, wo wir uns „scherzhaft“ ein Date ohne Zeit- und Ortsangabe mit einem lieben Freund ausgemacht hatten, der dort am Mittwoch eine Klettertour machen wollte. Am Parkplatz bei irgendeiner Wand bremsten wir uns ein und schickten ein WhatsApp, um zu beweisen, dass wir im Gesäuse gewesen sind. Plötzlich taucht auf dem Waldweg vis a vis unser Freund auf.  Er kam gerade von seiner Bergtour zurück. So ein Zufall, damit hatte keiner von uns gerechnet. Noch schnell ein Foto, denn das glaubt uns ja sonst niemand! Noch kurz geplaudert und schon trennten sich unsere Wege wieder. Ein paar Kilometer hatten wir ja noch bis zur Sonnenalm.

2020

Date im Gesäuse

Weil das dahingondeln mit dem Bock so schön war, wollten wir nochmals die Oppenberg-Strasse nehmen. Das ist eine kleine Höhenstraße im Ennstal, die wir schon gefahren sind. In der Abendsonne kurvten wir dahin, gelegentlich ein Haus, ein Hund oder ein  Eichhörnchen, einfach beschaulich und schön. Bei Ketten schwenkten wir in Richtung Verbindungsstraße nach  Bad Mitterndorf ein und man glaubt es kaum, ein Regentropfen und noch einer und noch einer und platsch. Die kleine schwarze Wolke hatten wir ganz übersehen. Bei einer Werkstatt fanden wir noch rasch einen Unterstand, um den Regenguss abzuwarten.  Nach ein paar Minuten konnten wir weiter fahren und siehe da, 4 Kilometer weiter staubtrockene Straße! War das notwendig?

Durch den ungewollten Stopp war natürlich auch nix mehr mit einkaufen im Supermarkt. Und um es gleich vorweg zu nehmen, der Wirt bei der Sonnenalm hatte mangels Kundschaft den Koch schon um 19:00 nach Hause geschickt; Essen im Wirtshaus – auch keine Option. Die Mägen knurrten. So plünderten wir die Vorräte unserer Gastgeber im Quartier und fabrizierten eine köstliche Thunfisch-Pasta. Im Kühlschrank gab es noch Bier. (Danke auch auf diesem Wege an unsere Gastgeber. Ich weiß, ihr lest den Blog.) Der Abend war gerettet und wir waren gestärkt für neue Abenteuer.

2020

Thunfisch-Pasta

2 Gedanken zu „Wechsel der Homebase – Von Ybbs zur Sonnenalm

  1. Bine

    Die Wolke wollte euch nur für die Regengüsse, die euch heuer sonst entgangen sind, entschädigen *ggg* – und immer nur trocken ist ja auch fad! 🙂 Genießt eure Tour!

    Gefällt 1 Person

    Antwort

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