Bulgarien

Auf dieser Reise 2022 werden wir zweimal in Bulgarien sein. Hatten wir schon 2019 einen Streifzug durch die Republik Bulgarien gemacht, so kommen diesmal noch fehlende Landstriche dazu.

Vom Kosovo kommend mussten wir nochmals durch Serbien, um an die bulgarische Grenze zu kommen. Kurz vor Vladicin Han auf der serbischen Seite nahmen wir die Strasse mit der Nummer 40 zum kleinen Grenzübergang Strezimirovoci, wo wir erstmalig die Regensachen auspackten, leider. Aber die 40er kann ich jedem Biker nur wärmstens empfehlen, viele Kurven, schöne Landschaft, wenig Verkehr, nur gelegentlich ein störender türkischen Lastwagen, der die Autobahn vermeiden will. Nach der Grenze war gleich das Bild von den Dörfern ein anderes. Viele Häuser sind in desolatem Zustand und verfallen mangels Geld oder weil die Leute weggegangen sind. Mit Dorferneuerungsprojekten könnte man sich hier austoben, ist nur die Frage, wo die Kohle dafür herkommen soll. EU-Gelder? Die haben es noch nicht bis in die hinteren Winkel von Bulgarien geschafft. Auch wenn Geld in den Straßenbau gepumpt wurde, die vielen Kilometer auf feinstem Fleckerlteppich mit kunstvollem Schlaglochmuster, die wir im Hinterland zurückgelegt haben, da war noch kein EU-gesponserter Asphaltkocher. Für das Motorradfahren sind solche Straßen eh super, die Autos mögen solche Pisten nicht wirklich. Wobei Autos gibt es in den Dörfern eher wenige, bei der Armut, ist der Pferdewagen mancherorts vorzugsweise das Transportmittel erster Wahl. Das öffentliche Verkehrsnetz in ländlichen Gegenden ist sehr dünn gestrickt, daher helfen sich die Leute mit kleinen Sammelbussen als Mitfahrgelegenheit. Wenn man nix hat, muss eben clever improvisiert werden.

Aber das Land ist nicht nur arm, es hat viel zu bieten. Es ist ursprünglich, was einen besonderen Reiz ausmacht. Es gibt viele Kunst- und Kulturschätze, die ihres gleichen suchen. Schauen wir, was es bei dieser Reise in Bulgarien neu zu entdecken gibt.

Bei der Hinfahrt nach Rumänien:

Entlang der Donau nach Ruse
Felsenkloster Basarbowski
Ruse

Bei der Weiterfahrt von Rumänien nach Griechenland:

Bis tief in die Rhodopen
Rila Klöster
Region Smolyan

Das war´s auch schon wieder aus Bulgarien. Aber halt! Eine wunderbare Begegnung haben wir bei den Rila Klöstern gemacht. Wir haben den Franz aus der Schweiz kennen gelernt. Ein super Typ. Die Kontaktdaten sind getauscht, einem Wiedersehen steht so nichts im Wege. Gute Fahrt Franz!

Wer zum Bier des Tages möchte muss hier klicken.

Diese Teile Bulgariens sind Teil der großen Balkan III Tour.

#bulgarien #motorradreise #felsenkirche #ruse #sofia #rilakloester

4 Gedanken zu „Bulgarien

  1. Bine

    Ich hoffe, die Regenschauer begleiten euch nur kurz und es wird auch langsam kühler und somit angenehmer zu fahren. Freue mich schon auf die weiteren Berichte und bin immer „on board“ 😉

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