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Interessantes – Verbotenes – Rätselhaftes

Zwei super Ausflüge

Wo wir überall waren könnt ihr euch in der kleinen Diashow ansehen. Ich bin heute schreibfaul, es waren so viele schöne und interessante Eindrücke. Viel Spass dabei!

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Was man lieber nicht machen soll

… einen eleganten (verbotenen) Ausritt in die Wiese im Nationalpark. Leider hatte sich der Bock im Untergrund festgefahren. Die Befreiung war nicht einfach, aber die zusätzlich montierten Teile von Touratech haben sich bewährt.

… auch die Zufahrt zum Haidentor in Petronell war nicht ganz legal, ganz zu schweigen vom Fahren am Radweg in Winden.

Rätselhafte Objekte

Ist das eine Bunker oder gehört das Objekt doch zum Wasserversorgungssystem von Neusiedl am See? Und die weiße Dame steht im Park der Burg Devin in der Slowakei. Im Internet konnte ich keine genaue Beschreibung dazu finden. Vielleicht kann ja einer meiner Leser Aufschluss dazu geben.

Und kurz vor der Garagentür gab es doch noch ein paar Regentropfen. 🙂
Trotzdem Make Life a Ride

Ami & Pi

#Devincastle #maumauwiese #reichenau #bmwgs1200adventure #pillionrider #sozia #makrlifearide #adventure

Kleine Runde mit Heimatkunde

Ein Wochenende liegt hinter uns. Ich habe bei meinem letzten Blog-Beitrag versprochen, dass ich bei der nächsten Ausfahrt wieder mit von der Partie sein werde. Und das war auch so! Mr. Bock-Chef hat sich eine kleine feine Ausfahrt in Richtung Slowenien ausgedacht. Bei ambitionierten 10 Grad sattelten wir am Samstag den Bock  und ritten einfach los. Mit dabei natürlich mein warmer „BMW – Taucheranzug“, den ich jedem nur wärmstens empfehlen kann (Details dazu in einem meiner früheren Beiträge – Warm durch die kalte Saison). Natürlich waren wir auch wieder auf Spurensuche nach historisch interessanten Plätzen und Dingen.

Zum Beispiel: Was ist ein Kreidfeuer? … Na?  Das ist eine Feuerstelle auf einem Hügel, wo früher Feuer gemacht wurde, um vor dem herannahenden Feinden (möglicherweise die Türken) zu warnen. Tagsüber wurde feuchtes Holz verwendet, so dass viel Rauch erzeugt wurde und in der Nacht trockenes Holz, damit das Feuer weit sichtbar war. Interessant, oder?

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Oder wo kann man Amor direkt in die Augen schauen? … Na?
Im Schlosshotel Obermayerhofen in Sebersdorf sitzt eine kleine Amor-Figur im Garten. Wenn man sich in diesem kleinen Anwesen nicht verliebt, dann weiss ich auch nicht! Und wenn Amors-Pfeil getroffen hat, dann kann hier auch gleich geheiratet werden. Ist doch richtig romantisch! Nicht weniger romantisch war unser Quartier in Pörtschach im Hotel Astoria. Hatten wir doch das Glück, dass wir ein Upgrade bekamen und in der Bootshaussuite direkt am See schlafen durften – sicher das schönste Hotelzimmer am ganzen Wörthersee.

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Auch kirchentechnisch war wieder einiges dabei. Z.B. Die rosarote Friedhofskirche in Pischelsdorf am Kulm, die weithin sichtbar ist.  Ich dachte mir was ist das, sieht irgendwie komisch aus, riesig wie ein Teil einer Barockkirche. Und in der Tat, das ist eine unfertige  Kirche von 1741, erbaut von Johann Gregor Stengg dem Sohn des Grazer Hofbaumeisters. Oder in Slowenien haben wir die kleine mit Schindeln gedeckte Rotunde in Spodnja Muta entdeckt, wirklich interessant. Der Papst Leon IX. hat diese Kirche 1052, als er am Weg nach Kärnten war, geweiht. Sicher kam er da auch in Gurk beim Dom vorbei, ein Meisterwerk der romanischen und gotischen Kunst

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Und fahrtechnisch war auch wieder alles dabei. Viele Kurven, kleine Straßen, entlang von Flüssen und Bächen,  ein paar Pässe (Radlpass, Klippitz-Törl, Pack-Sattel) und natürlich ein Waldweg. Vorsicht war geboten bei den vielen Maibäumen, die allerorts aus dem Boden sprossen.

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Und bei soviel Land und Tradition haben wir noch einen Abstecher ins Freilichtmuseum nach Stübing gemacht. Dort sind wunderschöne historische Bauenhäuser aus ganz Österreich in das Tal rein gebaut, als ob sie schon immer da gewesen wären. Einfach lehrreich und wunderschön.

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Sozia im „BMW Taucheranzug“

Einfach zwei super Tage, eine tolle Tour mit rund 700 gefahrenen Kilometern, ohne Regen und bei mäßigen Temperaturen zwischen 6 und 16 Grad – wie schon gesagt, alles kein Problem mit meinem „BMW-Taucheranzug“.

In diesem Sinne
Make life a ride – Sozia on Tour

Sozia on Tour

Autumn Leaves

Langsam beginnen sie zu fallen! Und das nicht immer zur Freude der Motorradfahrer. Schon einige Blogger haben dazu geschrieben und zur Vorsicht gemahnt. Da heißt es aufpassen in den Kurven, wenn die Herbstblätter am nassen Asphalt picken, wenn die Nebelschwaden ewig über der Landschaft hängen. Aber das gehört zum Herbst dazu und hat auch seinen Reiz. Wenn dann doch ein paar wärmende Sonnenstrahlen den blitzblauen Himmel steifen, kann noch ein Runde mit der Maschine gedreht werden Und das haben wir letztes Wochenende auch gemacht.

Ganz in den Süden vom Burgenland sind wir gefahren, über den Geschriebenstein zum Eisenberg. Bei Deutsch-Schützen haben wir bei der romanischen Martinskirche ( von 1200) Halt gemacht. Der Landespatron der Burgenländer, der Heilige Martin (Martin von Tour) wurde nur ca. 20 km von hier in Szombathely geboren. Weiter auf kleinen Straßen fuhren wir nach Heiligenbrunn zum Kellerviertel aus dem 17. und 18. Jh. Die mit Stroh gedeckten Lehmriegelbauten sind wirklich sehenswert. Ein wunderschönes Ensembel von Kellerstöckln ist da erhalten und gepflegt wird. Natürlich hab ich in der Heimat des Uhudlers ein Gläschen getrunken. Für Sozias gilt ja kein „dont drink and drive“. Poor driver – sorry, es musste sein!  Nur noch der kleine Abstecher zum Denkmal für Friede und Völkerverständigung in Mogersdorf, dann gab´s eh schon das wohl verdiente Stiefelbier in Loipersdorf. Dort haben wir uns einen Mini-Wellness-Aufenthalt gegönnt.

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Nach Hause ging es über Rehgraben (haben auch tatsächlich Rehe gesehen) an der Grenzstraße zum Wasserschloß Eberau. Hier befand sich die größte Wallanlage Österreichs zur Verteidigung (wie immer) gegen die Türken. Der Grundstein vom Schloss Eberau wurde von den Herren von Jak gelegt. Jak liegt unweit nach der ungarischen Grenze, wo wir dann hin gefahren sind. Dort steht eine der wichtigsten gotischen Kirchen Ungarns. Nach der Grenze war es endlich aus mit dem Nebel – strahlender Sonnenschein. Entlang der Grenze schlängelten wir uns auf einer kleinen Straße vorbei an verschlafenen ungarischen Dörfern in Richtung Rattersdorf. Nicht nur in der Südsteiermark, auch da wurden fleißig Maroni gebraten und am Straßenrand angeboten. Die gebratenen Edelkastanien gehören eben zum Herbst, wie die Autumn leaves …..

Tour: Rosalia, Lichtenegg, Kirchschlag, Lockenhaus, Geschriebenstein, Eisenberg, Deutsch-Schützen, Heiligenbrunn, Mogersdorf, Weinberg an der Raab, Loipersdorf, Rehgraben, Punitz, Eberau, Jak, Torony, Bozsok, Velem, Rattersdorf, B50, Eisenstadt

Tipp: Thermenhotel Stoiser in Loipersdorf ist sehr zu empfehlen. Toller Wellness-Bereich, Zugang zur Therme, perfekte Kosmetikbehandlungen und köstliches Essen

#Burgenland #bmw #adventure #ausflug #motorrad #makelifearide #tour

Hüttentour und Alpengarten

Urlaub vorbei und die erste Arbeitswoche danach auch. Schon kribbelt wieder die Gashand und der Bock wird aus der Garage getrieben. Diesmal werden die heimatlichen Strassen auf albanische Straßenverhältnisse getestet. Es gibt da den Pfaffensattel, der sollte schon nahe ran kommen. Mal sehen!

Grundsätzlich ist eine Hüttentour mit ein paar kleinen Schlenkerern geplant. Der erste Abstecher geht über Prigglitz nach Klamm. Prigglitz ist zwar nur eine 433-Seelengemeinde, aber besitzt 3 Ortsteile. Nichts wissend steuern wir den Teil Gasteil an. Ich erwähne das deswegen, weil sich dort ein sehenswerter Skulpturenpark (Kunst im öffentlichen Raum) befindet. Ich hab mich gleich mit der „wartenden Lilli“ von Charlotte Seidl angefreundet. Vorbei am Schloss St. Christoph und der Burg Klamm geht es dann weiter rauf auf den Semmering, vorbei an den schönen Villen aus einer vergangenen Epoche. Das Flair ist noch immer zauberhaft. Nicht umsonst gibt es hier den Zauberberg.

Dann erreichen wir den noch immer holprigen Paffensattel, wo wir auf die Mautstraße zum Stuhleck abbiegen. Die Schotterstraße hier ist gut gepflegt und fährt sich für uns wie eine Autobahn *grgrgr*.  Am Stuhleck geniessen wir den grandiosen Ausblick auf den Schneeberg. Das einzige was hier oben auf 1782m stört sind die Windräder, die auf der Gebirgskette in Richtung Pretul aufgebaut wurden. Und ehrlich gesagt, bei der Roseggerhütte (1588m) auf der Pretulalpe ist es sogar noch ärger. Da wird heuer ein ganzer Windpark ausgebaut. Wir fahren weiter, weil eine Hütte möchten wir noch anfahren. In Arzberg bremsen wir uns plötzlich ein. Der Alpengarten-Wasserspiele-Wiedner hat unsere Aufmerksamkeit geweckt. Fritz Wiedner mit seinen 93 Jahren steht vor dem Haus. Wir plaudern mit ihm. Ist schon erstaunlich was er da auf der „Leitn“ geschaffen hat. Das ist sein Lebenswerk. Er erzählt uns, dass er einer der letzten zwei noch lebenden Stalingrad-Kämpfer in der Steiermark ist. Ganz oben entdecken wir unter den Schnitzwerken noch Kriegsgerät aus dem 2. Weltkrieg. Ist schon recht skurril der Alpengarten mit den Wasserspielen (die derzeit leider ausser Betrieb sind). Hoffentlich findet sich bald ein Nachfolger, der das weiter betreibt. Es wird ihm schon alles zuviel, meint er und winkt uns zum Abschied noch nach.

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Dann nehmen wir die letzte Hütte in Angriff. Auch da führt eine sehr gepflegte Schotterpiste rauf zum Gipfelkreuz. Es ist unglaublich schön da oben am Hochwechsel bei der Wetterkogel-Hütte. Den wuscheligen Rindviechern geht´s da so richtig gut.

Route: Eisenstadt, Gloggnitz, Prigglitz, Klamm, Schottwien, Maria Schutz, Semmering, Steinhaus am Semmering, Pfaffensattel, Stuhleckhütte, Rettenegg, Ratten, Pretulalpe, St. Jakob im Walde, Waldbach, Arzberg, Mönichwald, Hochwechsel/Wetterkogelhütte, alte Wechselbundesstraße, Eisenstadt

Over the „See“ and Mountain high

Glück gehabt! Die Sonne hat gelacht und dem Ausflug in die Berge stand nichts im Wege. Diesmal kein Staub, sondern frische Luft und klares Wasser. Zielgebiet: die Seen im Salzkammergut.

Einfach losfahren und die Großartigkeit der Landschaft und der Natur genießen. Entdecken und herausfinden wie schön es nicht nur am Seeufer ist, sondern auch hoch hinauf. Wie wunderbar ist es da oben und wie mächtig und beeindruckend  stehen sie da unsere Berge! Der Duft des frischen Heus auf der Alm bei offenem Visier und das Rauschen der Bäche, wenn wir mit der Adventure vorbei rauschen. Das Tempo den Gegebenheiten der Straße angepasst kommt man einmal langsam und dann wieder schneller voran. Das Motorengeräusch vermischt sich mit all den Eindrücken und plötzlich ist das Gefühl von Freiheit und Abenteuer hautnahe zu spüren. Einfach magische Momente.

Natürlich haben wir auch wieder Fotos von unserer Fahrt mitgebracht. Impressionen von der Schönheit des Salzkammergutes, das auch kulinarisch verwöhnt.

Noch ein Tipp für all jene, die Eisenerz nur vom Erzbergrodeo kennen oder am Weg durchs Gesäuse durchrauschen. Es lohnt der kleine Abstecher auf der Schotterstraße rauf zum Schichtturm, der liebevoll von einem netten Herrn als Museum betrieben wird. Von dort hat man einen phantastischen Ausblick auf den Erzberg, wenn nicht gar den schönsten.

#motorrad #abenteuer #ausflug #natur #berge