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Rumänien 9. Tag

Etappenpunkte: Sinaia, Rasnov, Bran, Tragoviste, Sinaia (250 km)

Tagestemperatur: 19 -33 Grad

mangels vernünftiger öffentlicher Verkehrsverbindung sind wir heute mit dem Motorrad nach Rasnov (Rosenau) ud Bran (Trötzburg) gefahren. Bis Rasnov war die Fahrt halbwegs Ok. Der Predeal-Pass war morgens noch wenig befahren. Angekommen in Rasnov, kämpften wir uns durch das Rockfestivalgelände (scheinbar lauter Metalica-Fans, zumindest nach der Kleidung zu urteilen). Die Bauernburg liegt auf einem Tuffsteinfelsen und ist ein beeindruckender Komplex aus dem 13. Jh.. besonders bemerkenswert ist ein erhaltenes Schulgebäude und der 146m tiefe Brunnen.

Dann gins zum Gruselschloß von Dracula nach Bran. Schon die Anfahrt war grauenhaft und die Menschnehorden noch mehr. Disney-Land in Florida ist nicht schlimmer. Wir kämpften uns durch Millionen Standln mit Klumpert und dann standen wir rund 1 Stunde in der brütenden Sonne in der Menschenschlange, bis wir unser Ticket kaufen konnten. Und im gleichen Tempo ging es rauf auf den Berg zur Burg und durch die engen Gänge in der Burg, bis wir genervt das Weite suchten. Nach der Besichtigung von Peles und Pelesior ist Bran eine Entäuschung. Außerdem ist durch nichts nachgewiesen, ob Graf Vlad (der angebliche Dracula) jemals dort war. Das einzige Bild von ihm wurde von einem unbekannten Künstler gemacht und hängt als Dauerleihgabe des Kunsthistorischen Museums, Sammlung aus Schloß Ambras in der Trötzburg.

Als kleine Entschädigung gab´s dann ein schönes kurviges  Bergstraßerl und ein kleines Schotterstraßerl mit einem Jauserl.

Rumänien 7. Tag

Etappenpunkte: Gheorgheni, Bucin-Pass, Praid, Odorheiu-Secuiesc, Darjiu, Homorod, Cormana de Jos, Sercaia, Rasnov, Predeal-Pass, Sinaia (301 km)

Tagestemperatur: 24 – 33 Grad

Heute war fast nur Fahrtag angesagt. Über den Bucin-Pass gings recht flott Richtung Praid. Ein Stück weiter sind wir dann durch viel Landschaft zu einer kleinen Bauernburg in Darjiu abgebogen. Die Bauernburgen in Rumänien zählen zum Weltkulturerbe. Im Zuge der gerade stattfindenden Renovierung wurden hier wunderschöne Fresken freigelegt.

Unsere Fahrroute hatten wir abseits von den Hauptstraßen geplant, um weiteres Endurofeeling zu erleben. Fleckerlteppiche, Schlaglochslalom, Viehherden, bissige Dorfköter und Schotterstrecken – alles live erlebt! Bei einem Etappenstück waren wir leider 2 Tage zu spät dran, denn die Asphaltkocher hatten geraden begonnen den neuen Belag aufzuziehen.

Dann waren wir in der Staubwolke verschwunden ……