Schlagwort-Archive: Montenegro

17. Tag: Sveti Stefan – Virpazar – Rjieka – Ljubotinj – Sveti Stefan

Eigentlich wäre heute ein Ruhetag am Meer oder am Pool angesagt. Mal sehen, ob es noch wärmer wird? Nicht wirklich heiß, es ist richtiges Ausflugswetter. Also rein in die Rüstung und rauf auf den Bock. Es geht entlang der Küste bis Petrovac in die 1000 Seelengemeinde Virpazar am Shkodra-See. Von hier aus kann man Bootstouren in das Naturschutzgebiet und zu den kleinen Klöstern im See machen. Auf einem Felsen erhebt sich ein Denkmal zu Ehren der Partisanen und einige Mauerreste, einer einst sehr bedeutenden Burg zur Verteidigung gegen die Türken zeugen vom ehemaligen  Glanz. Heute ist der kleine Ort ein beliebtes Ausflugsziel und Ausgangspunkt für Wanderer, Radfahrer und Fischer. Oder eben auch für Motorradfahrer. Im kleinen Hafen entdecken wir ein Piratenschiff, wo in der Kombüse fein aufgekocht wird. Gestärkt setzen wir unseren kleinen Ausflug fort. Eine kurvige Höppelstraße führt in die Berge hinauf, von wo man einen phantastischen Blick auf den See bis nach Albanien hat. Schon ein bisschen wehmütig schauen wir hinüber.

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Wieder zurück im Quartier in Sveti Stefan wage ich doch noch einen Sprung ins kalte Nass (Brrrr 20 Grad!).

16. Tag: Sveti Stefan – Cetinje – Njegos – Kotor – Prcanj – Sveti Stefan

Die Straße nach Kotor ist ein MUSS für jeden Motorradfahrer. Und der Fjord von Kotor ist unwirklich schön. Heute lassen wir die Bilder für sich sprechen.

 

15. Tag: Shkodra – Sveti Stefan (Montenegro)

Es heißt Abschied nehmen von Albanien – von einem Land, das wir lieb gewonnen haben. Vor allem im Hotel Tradita haben wir die gelebte Gastfreundschaft erfahren. Wir wurden herzlichst aufgenommen. Das 300 Jahre alte Haus spiegelt eine Tradition wieder und wird mit diesem Spirit und mit Liebe zu dieser Tradition geführt. Wer hier her kommt gehört dazu.

Daher war es mir ein Bedürfnis, einen kleinen Beitrag in die Spendenbox zur Erhaltung und Instandhaltung dieses musealen Gästehauses Tradita zu leisten. Da kein Wechselgeld in Euro vorhanden war, wurde quasi mit 3 Liter Raki rausgegeben. Auch nicht schlecht! Dankend haben wir die Flaschen im Topcase verstaut. Wir können nur hoffen, dass es keine Grenzkontrolle nach Montenegro gibt, denn soviel Alkohol darf man dort nicht einführen. … Und es gibt in der Tat keine Kontrolle für uns, denn wir werden vom Zöllner einfach am Gehweg hinter dem Wachhäuschen durchgewunken, weil eine lange Autoschlange sich angestaut hat. So geht´s auch.

Auf einer kleinen Straße schlängeln wir uns nach Ulcinj, das ehemals ein Hafen für die Adria-Piraten war. Heute ist es sehr touristisch geprägt und irgendwie witzig mit dem kleinen Stadtstrand. Entlang der Küste geht es bis Bar, wo wir auf eine kleine Verbindungsstraße nach Virpazar am Shkodra-See abbiegen. Von dort geht es wieder zurück zur Küste nach Sveti Stefan.

Das kleine Land Montenegro besticht schon beim ersten Einduck mit unglaublich schönen landschaftlichen Ausblicken und freundlichen Leuten. Wir beziehen Quartier im Guesthouse Harmonia. Von unserem Apartement sieht man direkt auf die kleine Insel Sveti Stefan und in die Bucht von Budvar – ein Sonnenuntergang da, kitschiger geht schon fast nicht mehr.

Sonnenuntergang in Sveti Stefan

Sonnenuntergang in Sveti Stefan

Die Balkantour

Ziegen am Fluß in Albanien

Ziegen am Fluß

2016 August – September

Süditalien – Albanien – Mazedonien – Montenegro – Bosnien-Herzegovina – Kroatien – Slowenien

Wieder steht eine große Tour bevor! Die Routen sind geplant, die Hotels sind gebucht und mit viel Abenteuerlust starten wir die Reise in den Süden. Die kleinen Köfferchen (mit viel Rei in der Tube für 3 1/2 Wochen!) sind gepackt. Weiterlesen