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24. Tag: Plitvica – Eisenstadt

Unser letzter Fahrtag. Knappe 500 km liegen noch vor uns und 3 1/2 Wochen Abenteuer und Urlaub hinter uns. Also satteln wir noch  einmal den Bock im Hoteldorf. Die Wetterprognosen sind wechselhaft mit Garantie auf Regen, zumindest auf den letzten Kilometern. Lange schrammen wir an den schwarzen Regenwolken vorbei, dann doch ein Guss, den wir bei einem Kaffee abwarten. Bei der Ankunft in Österreich werden wir mit einem Regenbogen begrüßt. Na wenn das nicht Glück bringt!

Auf alle Fälle die gefahrenen 4283 Kilometern haben wir glücklich und unfallfrei zurückgelegt. Reicher um viele tolle Begegnungen mit Menschen in anderen Ländern und reicher um Wissen über interessante Sehenswürdigkeiten in diesen Ländern sind wir wieder in Eisenstadt physisch angekommen.  Mit den Erinnerungen an diese unglaublich spannende Reise werden wir sicher noch länger gedanklich unterwegs sein.

Back home mit Regenbogen

Back home mit Regenbogen

Kein Verlass auf die Wetter-App

Die Prognosen der „normalerweise zuverlässigen“ Wetter-App waren durchaus tauglich für den Familienbesuch, den wir mit dem Motorrad für dieses Wochenende geplant hatten. Nachdem es die ganze Nacht geregnet hatte, sah der Morgenhimmel nicht so schlecht aus. Also am Samstag rauf auf den Bock und ….. erster Stopp in Mattersburg! Ist ja nur ein Gewitter und es hört ja gleich wieder auf zu regnen, trösteten wir uns. …. Weiter ging´s. Rauf auf den Sieggrabener Sattel und …. schnell noch unter das Vordach beim Gemeindeamt eingeritten. Platsch, der nächste Regenguß! Wenigstens saßen wir trocken am Bankerl beim Gemeindeamt in Sieggraben, bis wir die Weiterfahrt wagen konnten. Ein kleines Stück entlang der Römischen Bernsteinstraße, dann über den Geschriebenstein in Richtung Eisenberg und schon wieder zogen die schwarzen Wolken hin und her. Schnell noch ein paar Kilometer Fahrt damit uns der Regen nicht nochmal erwischt. So sind wir doch noch trocken am Ziel in der Südsteiermark angekommen. Das Begrüßungsschnapserl und das Stiefelbier mußten aber schon unter der Regenplane eingenommen werden.

Am Sonntag: Nach dem ausgiebigen köstlichen Frühstück waren wir startklar für die Heimfahrt. Auf kleinen Straßen ging´s wieder in Richtung Heimat, aber nicht ohne den einen oder anderen kleinen Abstecher. So haben wir das Schloß Aichberg mit einer durchaus interessanten und etwas skurilen Ausstellung, eine „art work in progress“ entdeckt. Der Schloßherr persönlich hat uns die Pforten geöffnet und Kaffee serviert.

Auf Plakaten hat das Schloß Thalberg für ein Festival geworben, darum haben wir auch dort hin einen Abstecher gemacht. Scheinbar ist das Anwesen aber nur für das Festival geöffnet, denn wir standen vor verschlossenen Toren.

Irgendwo auf unserem Weg kamen wir noch bei der Abzweigung nach Mariensee vorbei. Da wir die Tour mit Pepo und Willi nicht mitfahren konnten, haben wir das heute nachgeholt. Wirklich eine tolle Strecke! Danke an die beiden Herren für den Tipp. Bei der Abfahrt über St. Corona am Wechsel sieht man schon von der Ferne die  gotische Kirche St. Wolfgang in Kirchberg am Wechsel, wo wir den letzten Stopp eingelegt haben.

So eine Tour macht natürlich auch hungrig, darum gab´s jetzt noch ein Backhendl.

Prost & Mahlzeit (und es regnet schon wieder!)

Backhendl & Co.

Backhendl & Co.

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