Schlagwort-Archive: Urlaub

Slowenien auf kleinen Straßen

Bike auf Brücke

Verschlungene Wege bei Socava

2017 Juni

Eisenstadt, Weinebene, Seebergsattel, Bled, Gorjuse, Grenzkammstraße, Tolmin, Solcava, Paulitsch-Sattel, Crna, Bleiburg, Oberwart, Garage

Verlängertes Wochenende und neue Reifen für den Bock, was will Mann und Frau mehr. Der geplante Kurzurlaub konnte starten. Einige Kilometer lagen vor uns, daher ein früher Aufbruch am Samstagmorgen. Weiterlesen

Reise in den Süden

Ziegen am Fluß in Albanien

Ziegen am Fluß

2016 August – September

Süditalien – Albanien – Mazedonien – Montenegro – Bosnien-Herzegovina – Kroatien – Slowenien

Wieder steht eine große Tour bevor! Die Routen sind geplant, die Hotels sind gebucht und mit viel Abenteuerlust starten wir die Reise in den Süden. Die kleinen Köfferchen (mit viel Rei in der Tube für 3 1/2 Wochen!) sind gepackt. Weiterlesen

Arrivederci!

Der Spielzeughändler in Monte Sant Angelo muss es schon geahnt haben, als er seine Auslage dekoriert hat. Eine rote BMW GS 1200 Adventure auf einem Anhänger hinter einem blauen Auto! So werden wir morgen die rund 1300 Kilometer auf der Autostrada wieder zurücklegen nach Hause.

Beim Einkaufsbummel in Mattinata haben wir noch ein paar Flaschen guten italienischen Wein und sonstige lokale Spezereien erstanden. So lässt es sich daheim besser in den Erinnerungen an die tollen Touren am Gargano schwelgen. Und noch ein paar Muscheln und Meerluft zum Abschied.

Arrivederci Gargano – verdiamo a casa

Standesgemäß italienisch unterwegs

Das typisch italienische Fortbewegungsmittel ist eine Vespa, auch für Katzen.  *grgrgr*

Heute waren wir nochmals am Gargano unterwegs – diesmal aber anders rum. Über Manfredonia ging es nochmals in Richtung Pulsano, schwer in der Hoffnung, wenn von der anderen Seite kommend, den Verbindungsweg zu finden. Leider war die Reise in der Via Papa Alexandro II in Tomaiola zu Ende. Der ortsansässige Pfarrer der 5 Seelengemeinde hat uns glaubwürdigst versichert, dass es da keine Straße gibt, auch wenn diese auf unsere Karte eingezeichnet ist – höchstens ein Wanderweg eventuell? Dann doch wieder über die Landstraße rauf nach Monte Sant Angelo. Diesmal zischten wir nicht durch, sondern besichtigten das Heiligtum, das zu Ehren des Erzengels Michael errichtet wurde. Die Gründung geht auf einen 29. September im 5. Jahrhundert zurück – daher die tagelangen Kirtage vor einigen Tagen. Der Ort ist typisch italienisch mit den weißen Häusern, den kleinen schmalen Gassen, Stiegen, Durchgängen, Wäsche auf den Leinen und viele kleine Geschäfte. Hübsch!

Dann rauschten wir die kurvige SP 55 wieder runter in Richtung Mattinata. Und dort sollte es dann – auch von der anderen Seite – rauf gehen zum Monte Sacro (Fortsetzung des Radweges, den wir ja schon mal hatten). Wegbeschilderungen „niente“. Orientierungssinn? Vielleicht. Ein  möglicher Weg war schnell gefunden, höppel, höppel, sogar Meister Garmin war sich fast sicher. Der Bock witterte anscheinend schon einen andern Bock, denn der Weg endete mitten in einem kleinen Bauernhof neben dem Ziegenstall. Also ein elegantes Umkehrmanöver und der Wegbeschreibung des Bauern folgend, so landeten wir auf dem richtigen Pfad zum Monte Sacro. Noch ein Blick runter auf die Küste vor Mattinata. Herrlich! Und weil es gar so schön war, bogen wir nicht zurück nach Mattinata ab, sondern kurvten den nächsten Feldweg weiter in Richtung Valico di Lupo durch eine „bonsaiartige“ Landschaft.

Die Ausfahrt endete am Strand von Mattinata, für einen Spaziergang – Stiefelbier gab´s nämlich keines mehr, weil die Strandbar schon dicht gemacht hatte. Trotzdem noch ein bisschen Sonne und Meer – perfekt!

Wiederholungstäter am Gargano

Fenster auf – prächtiges Wetter. Ein kräftigendes Biker-Frühstück und schon ist der Bock gesattelt. Wir nehmen die Hausstrecke auf den Monte Sant‘ Angelo. Heute mal kein Kirtag. Laut unserer Landkarte führt von da ein Weg nach Santo di Pulsano und dann weiter nach Ruggiano. War nicht leicht zu finden der Weg, da scheinbar die Beschilderung vergessen wurde und Meister Garmin sich hier auch nicht auskennt. Aber wir haben´s gefunden. Das Sanctuario liegt hinter einem Sicherheitszaun, der aber mit einer Klingel von jedermann/frau geöffnet werden kann. Den Abstieg zu den Höhlen der Eremiten haben wir uns dann erspart, und lediglich die Fotoaustellung dazu in der Kirche besichtigt. Wirklich ein toller Ausblick von da oben auf die Murgia. Die weiterführende Strasse entpuppte sich dann als Botanischer Lehrpfad.

Vielleicht doch besser auf der Hauptstrecke über Monte Sant´Angelo nach San Marco in Lamis zu fahren. Dort geht die P22 in Richtung Foggia, eine super kurvenreiche Abfahrt und gleich an der nächsten Abzweigung wieder rauf die P26, eine nicht  minder interessante Strecke. Von San Marco in Lamis geht dann eine relativ unscheinbare Abzweigung in Richtung Sannicandro Garganico. Bitte ein bisschen mehr Gas, um der statischen schwarzen Regenwolke zu entkommen. Jaaaa! Wir sind nicht nass geworden! Die Fahrt geht die nördliche Küstenstraße entlang, vorbei an den beiden Binnenseen – Lesina und Lago di Verano. Malerisch liegen die Orte Cagnano Verano und Vico del Gargano wie Sahnehäubchen auf den Hügeln.

P22

P22

Langsam meldet sich der Hunger. Das Trabucco di Monte Pucci bei Peschici ist ja nicht weit. Wir konnten nicht widerstehen und haben wieder ordentlich zugeschlagen und geschlemmt. Und dann konnten wir den Fischern noch beim Einholen der Netze zusehen. Spannend, spannend!

Gestärkt ging´s Richtung Vieste. Von dort sollte laut unserer Karte ein kleiner Wirtschaftsweg in Richtung Valico di Lupo abgehen. Garmin-Planlos war nicht hilfreich, aber auf unseren Instinkt ist Verlass.