Endlich fahren wir die Nockalmstraße

2020

Nockalmstraße

Sowohl mein Mann als auch meine beste Freundin haben mir schon lange versprochen, mit mir die Nockalmstraße zu fahren. Lange hat´s gedauert, endlich hat´s geklappt. 

Wir ließen die Sonnenalm hinter uns und bewegten uns in Richtung Süden. In der Ramsau begegneten uns ein paar Bisons. An der schönsten Alpenburg Schloss Moosham (1191 auf Resten einer Römersiedlung erbaut) zischten wir vorbei. In Bundschuh suchten wir vergeblich nach einem Cafe. Das Hochofenmuseum war geschlossen, nur von der daneben liegenden Köhlerei stieg Rauch auf. Schnell wieder rauf auf den Bock. Plötzlich hatte ich den Eindruck, dass alles nur so an uns vorbei flog. Vielleicht lag es auch an den vermeintlichen Rennfahrern in ihren Lederdressen, die uns extrem schnittig mit unüberhorbarem Motorengetöse überholten. Das Wetter war so prächtig, daher wollten auch wir schnell nach Innerkrems. Von dort startete unsere Fahrt über die „Nocky Mountains“.

Unsere erste Station war der höchste Punkt der 34 km langen Nockalmstraße – die Eisentalhöhe mit 2042 m. Vom Wettergott verwöhnt, wurden wir da oben mit klarer Fernsicht bis zum Großglockner belohnt. Unglaublich, atemberaubend! Das lange Warten auf diese Ausfahrt hatte sich für mich auf alle Fälle schon hier gelohnt.  Der Bock-Chef fühlte sich wie im Kurvenparadies. Das merkte man an seiner flotten Fahrweise und an seinem Dauergrinsen. Die Sonntagsfahrer waren ihm an diesem Samstag total egal.  Mit dem Bock auf der Nockalmstraße, 52 herausfordernde Kehren, dazwischen unzählige Kurven, Berg auf, Berg ab und das bei Sonnenschein, das ist kaum zu topen. Und weil´s gar so schön war, fuhren wir gleich nochmals rauf und wieder runter. Die Nockalmstraße muss pure Magie für einen Motorradfahrer sein.

Um vom „kurvigen Nockalmrausch“ wieder runter zu kommen, machten wir noch ein kurze Pause beim Farkertsee, wo Heidi und der Ziegenpeter zuhause sind. Von dort ging es direkt zum Quartier aufs Hochrindl. Der urige Gasthof Alpl oder auch bekannt als Meili Alm liegt in absoluter Ruhelage am Hochrindl. Von der Terrasse konnten wir den Sonnenuntergang bei den Nockbergen genießen. Das Stiefelbier bei der Kulisse war einfach der krönende Abschluss für den perfekten Tag.

Ach ja und die Pasta durfte auch nicht fehlen. Es gab frische Waldpilz-Pasta. Einfach köstlich gekocht von Wirt Christian Meilinger höchst persönlich. Er hat sich durch sämtliche internationale Nobelhotels der Welt gekocht und mit dem Alpl hat er sich einen persönlichen Traum erfüllt. Wir können die Meili Alm jedem Biker nur empfehlen. Die Zimmer sind neu renoviert, das Essen ist köstlich und die Preise sind sehr moderat.

#nockalmstrasse #makelifearide #pillionrider #pasta #meilialm

7 Gedanken zu „Endlich fahren wir die Nockalmstraße

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