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Sozia on Tour

Autumn Leaves

Langsam beginnen sie zu fallen! Und das nicht immer zur Freude der Motorradfahrer. Schon einige Blogger haben dazu geschrieben und zur Vorsicht gemahnt. Da heißt es aufpassen in den Kurven, wenn die Herbstblätter am nassen Asphalt picken, wenn die Nebelschwaden ewig über der Landschaft hängen. Aber das gehört zum Herbst dazu und hat auch seinen Reiz. Wenn dann doch ein paar wärmende Sonnenstrahlen den blitzblauen Himmel steifen, kann noch ein Runde mit der Maschine gedreht werden Und das haben wir letztes Wochenende auch gemacht.

Ganz in den Süden vom Burgenland sind wir gefahren, über den Geschriebenstein zum Eisenberg. Bei Deutsch-Schützen haben wir bei der romanischen Martinskirche ( von 1200) Halt gemacht. Der Landespatron der Burgenländer, der Heilige Martin (Martin von Tour) wurde nur ca. 20 km von hier in Szombathely geboren. Weiter auf kleinen Straßen fuhren wir nach Heiligenbrunn zum Kellerviertel aus dem 17. und 18. Jh. Die mit Stroh gedeckten Lehmriegelbauten sind wirklich sehenswert. Ein wunderschönes Ensembel von Kellerstöckln ist da erhalten und gepflegt wird. Natürlich hab ich in der Heimat des Uhudlers ein Gläschen getrunken. Für Sozias gilt ja kein „dont drink and drive“. Poor driver – sorry, es musste sein!  Nur noch der kleine Abstecher zum Denkmal für Friede und Völkerverständigung in Mogersdorf, dann gab´s eh schon das wohl verdiente Stiefelbier in Loipersdorf. Dort haben wir uns einen Mini-Wellness-Aufenthalt gegönnt.

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Nach Hause ging es über Rehgraben (haben auch tatsächlich Rehe gesehen) an der Grenzstraße zum Wasserschloß Eberau. Hier befand sich die größte Wallanlage Österreichs zur Verteidigung (wie immer) gegen die Türken. Der Grundstein vom Schloss Eberau wurde von den Herren von Jak gelegt. Jak liegt unweit nach der ungarischen Grenze, wo wir dann hin gefahren sind. Dort steht eine der wichtigsten gotischen Kirchen Ungarns. Nach der Grenze war es endlich aus mit dem Nebel – strahlender Sonnenschein. Entlang der Grenze schlängelten wir uns auf einer kleinen Straße vorbei an verschlafenen ungarischen Dörfern in Richtung Rattersdorf. Nicht nur in der Südsteiermark, auch da wurden fleißig Maroni gebraten und am Straßenrand angeboten. Die gebratenen Edelkastanien gehören eben zum Herbst, wie die Autumn leaves …..

Tour: Rosalia, Lichtenegg, Kirchschlag, Lockenhaus, Geschriebenstein, Eisenberg, Deutsch-Schützen, Heiligenbrunn, Mogersdorf, Weinberg an der Raab, Loipersdorf, Rehgraben, Punitz, Eberau, Jak, Torony, Bozsok, Velem, Rattersdorf, B50, Eisenstadt

Tipp: Thermenhotel Stoiser in Loipersdorf ist sehr zu empfehlen. Toller Wellness-Bereich, Zugang zur Therme, perfekte Kosmetikbehandlungen und köstliches Essen

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Kein Verlass auf die Wetter-App

Die Prognosen der „normalerweise zuverlässigen“ Wetter-App waren durchaus tauglich für den Familienbesuch, den wir mit dem Motorrad für dieses Wochenende geplant hatten. Nachdem es die ganze Nacht geregnet hatte, sah der Morgenhimmel nicht so schlecht aus. Also am Samstag rauf auf den Bock und ….. erster Stopp in Mattersburg! Ist ja nur ein Gewitter und es hört ja gleich wieder auf zu regnen, trösteten wir uns. …. Weiter ging´s. Rauf auf den Sieggrabener Sattel und …. schnell noch unter das Vordach beim Gemeindeamt eingeritten. Platsch, der nächste Regenguß! Wenigstens saßen wir trocken am Bankerl beim Gemeindeamt in Sieggraben, bis wir die Weiterfahrt wagen konnten. Ein kleines Stück entlang der Römischen Bernsteinstraße, dann über den Geschriebenstein in Richtung Eisenberg und schon wieder zogen die schwarzen Wolken hin und her. Schnell noch ein paar Kilometer Fahrt damit uns der Regen nicht nochmal erwischt. So sind wir doch noch trocken am Ziel in der Südsteiermark angekommen. Das Begrüßungsschnapserl und das Stiefelbier mußten aber schon unter der Regenplane eingenommen werden.

Am Sonntag: Nach dem ausgiebigen köstlichen Frühstück waren wir startklar für die Heimfahrt. Auf kleinen Straßen ging´s wieder in Richtung Heimat, aber nicht ohne den einen oder anderen kleinen Abstecher. So haben wir das Schloß Aichberg mit einer durchaus interessanten und etwas skurilen Ausstellung, eine „art work in progress“ entdeckt. Der Schloßherr persönlich hat uns die Pforten geöffnet und Kaffee serviert.

Auf Plakaten hat das Schloß Thalberg für ein Festival geworben, darum haben wir auch dort hin einen Abstecher gemacht. Scheinbar ist das Anwesen aber nur für das Festival geöffnet, denn wir standen vor verschlossenen Toren.

Irgendwo auf unserem Weg kamen wir noch bei der Abzweigung nach Mariensee vorbei. Da wir die Tour mit Pepo und Willi nicht mitfahren konnten, haben wir das heute nachgeholt. Wirklich eine tolle Strecke! Danke an die beiden Herren für den Tipp. Bei der Abfahrt über St. Corona am Wechsel sieht man schon von der Ferne die  gotische Kirche St. Wolfgang in Kirchberg am Wechsel, wo wir den letzten Stopp eingelegt haben.

So eine Tour macht natürlich auch hungrig, darum gab´s jetzt noch ein Backhendl.

Prost & Mahlzeit (und es regnet schon wieder!)

Backhendl & Co.

Backhendl & Co.

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