Freundschaftliche Begegnung

Nach dem Kurzurlaub in Novi Sad hatten wir einen langen Fahrtag bis Pristina vor uns. 10 Stunden am Bock nur mit ein paar kleinen Pausen, um sich die Beine zu vertreten und was zu trinken oder einen Kaffee zu trinken! Das klingt nach einem langen Tag.

Anfänglich war die Fahrerei ziemlich anstrengend. Wir fuhren auf der Bundesstrasse in Richtung Süden und scheinbar war das eine stark genutzte Transitstrecke für LKWs nach Belgrad. Viele Baustellen, lange gerade Strecken mit schlechtem Straßenbelag und massig aufgewirbelter Staub von den

Baufahrzeugen machten die Fahrt nicht gerade lustig. Ab Sabac wurde es etwas kurviger und hügeliger. Eine kurze Kaffeepause war dringend nötig. Da tauchte gerade rechtzeitig ein wunderschönes Restaurant mit eigener Kapelle in der Nähe von Kaona auf. Bei den Temperaturen – 37 Grad – sorgte sogar nur das Plätschern des kleinen Wasserfalls im Garten für Abkühlung. Nun, die Pause tat gut und dann ging es auch schon auf der 21er weiter. Immerhin lagen doch noch einige Kilometer vor uns. Nach Valjevo gab es schon richtige Kurven und die Waldbäume spendeten erholsamen Schatten. Trotzdem, wir mussten bei der Hitze unbedingt mehr trinken. Wasser hatten wir in unseren Flaschen reichlich an Bord. So hielten wir direkt am Straßenrand, um auch ein bisschen Bewegung zu machen.

Wusch, rauschte ein serbischer Motorradfahrer an uns vorbei und kehrte in Sichtweite wieder um. Neben uns bremste er und hielt mit seiner Maschine an. Freundlich stellte er sich vor und lud uns auf einen Kaffee in das Strassen-Cafe vis a vis ein. Damit hatten wir nicht gerechnet. Gerne nahmen wir die Einladung an und unterhielten uns natürlich über die Motorräder und die Leidenschaft, die damit verbunden ist. Vladimir gab uns noch ein paar Tipps für die Weiterfahrt in den Kosovo. Noch schnell wurden die Social Media Daten getauscht. Vielleicht fährt man sich ja irgendwo wieder über den Weg.

freundschaftliche Begegnung in Serbien

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#serbien #motorradreise #begegnung #motorradfahren

3 Gedanken zu „Freundschaftliche Begegnung

  1. Bine

    Schade, dass ihr keinen Platz für die süßen kleinen Welpen hattet – und die Reise wäre ja auch zu anstrengend, zu heiß und zu lang für die Kleinen. Wünsche euch noch viele interessante Begegnungen – und gute Fahrt.

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