Es geht los

Exploring Sardinia Off-Road Tour

Der Bock war nun schon einige Kilometer unterwegs. Für die Straße wären die Reifen noch passabel gewesen, aber für die bevorstehenden Off-road-Kilometer brauchte es doch einen griffigeren Gummi, damit er hoffentlich sicher durch die Landschaft höppeln kann.

Der Reifenwechsel in Olbia auf Conti TKC80 war reserviert und hat auch gut geklappt.

Um 8:00 war Treffpunkt in einem Cafe in Olbia. Eine Menge Hard-Enduro-Maschinen waren schon versammelt. Die Tour war aber für Big-Enduros ausgeschrieben. Mal sehen, ob sich noch eine blicken lässt, dachte ich. Alle waren in ihrem Erzberg-Rodeo-Outfit angetreten. Mir schwante Schreckliches. Ein Pärchen wurde gesichtet, aber auch die waren enduro-mäßig ausgestattet. Ein zweites Pärchen wurde dann auch noch gesichtet, die blieben aber auf der Straße, weil sein Motorrad vorab schon w.o. gegeben hatte, daher die Straßenvariante. Dann folgte die Einteilung der Gruppen: 1x „Erzberg hard“, 1x Enduro für Profis und 1 x Enduro für Neo-Profis, geleitet von Alessandro, der technisch gleich nach Chris Birch kommt. Seine Maschine wurde persönlich von Chris signiert. Die letzte Gruppe war dann auch unsere Gruppe. Die Spannung stieg. Unser Bock war auf alle Fälle das Schwergewicht unter all den Gefährten und mit uns beiden drauf, dann nochmals um einiges schwerer.

Mir kamen nach den ersten Kilometern, die gar nicht so schwierig waren, die ersten Zweifel, ob das das Richtige für uns ist. Es machte zwar Spass, wir fuhren manche Passagen stehend, es war ziemlich staubig und wir waren immer das Schlusslicht. Bei der alten Römerstraße ging es dann schon heftig zur Sache. Enge sandige Kurven, steil bergab und dann auch noch tiefe Furchen in den Kurven und felsiges Terrain. Und dann patsch, lagen wir schon da. Dong! Gott sei Dank war nichts Böses passiert. Erschrocken war ich aber schon. Lorenzo sammelte uns ein und Alessandro brachte den Bock in Sicherheit. Dankend nahm ich das Angebot an, mit einem der Begleitfahrzeuge (Jeep oder Furgone) weiter mit zu fahren. In der Mittagspause wurden noch die Boxen und das Top-Case abmontiert, damit der Bock-Chef mit ganz leichtem Gepäck weiter fahren konnte. Ich war froh über die Entscheidung, denn immerhin sind ja noch etliche Kilometer im Herbst geplant. Dafür braucht es einen gesunden Bock-Chef und einen heilen Bock. Sicherheit geht vor, so meine Devise für die beiden und für mich.


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