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Was ist daaaaaas?

…. hab ich mich auch gefragt. Na dann mal eine kleine Analyse! Es ist nicht groß, wie man ja sieht. Das Ding liegt für das Fotoshooting auf dem Tank vom Bock! Es ist aus Kunststoff. Man kann es aufstellen, umdrehen, durchsehen und es passiert einfach nichts.

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Also grübel, grübel, was könnte man noch damit machen und wofür braucht man das? Mit ein bisschen Phantasie, könnte man damit vielleicht Musik machen. Was ist, wenn man es ans Ohr hält? Vielleicht hört man da das Motorengeräusch wie mit einem Syntesizer (zu deutsch ein Elektrophon). Könnte sein, tut´s aber nicht, das kleine Ding da! Ich kann´s in den Tankrucksack legen und dann passiert auch nichts. Wie wäre es mit jonglieren für Anfänger, es sind ja nur 2 Teile? Schöner Zeitvertreib, wenn man an der Tankstelle wartet! Nach ein bisschen Übung könnte man noch andere Dinge – Handschuh, Meister Garmins Schutzhülle, die Sonnenbrille oder sonst was, dazu nehmen und in die Luft werfen. Na ja, scheint mir auch nicht ganz sinnvoll.

Aber was kann das nur sein? Vielleicht sollte man durchblasen? Es wird heiß!
Und wo könnte man die Dinger fixieren, damit was durchpfeifen kann? Ah, jetzt ist alles klar! Der Fahrtwind ist gefordert, um für erfrischende Kühle zu sorgen! Man steckt die zwei Dinger einfach in die „Ärmelchen“ der heißen Motorradjacke und schon ist der Fahrer extra cool.

Und wer mehr wissen will schlägt einfach die Katalogseite bei Wunderlich auf Seite 81 auf.

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*Grins, grins* – es funktioniert tatsächlich, wir haben´s ausprobiert.

Sturmvögel

Zwischen 10 und 13, 5 Grad! Ausfahrt ja oder nein, das war heute die erste Frage. Zu windig oder geht´s doch, das war die zweite Frage. Natürlich geht´s. Die nötige wärmende Ausrüstung ist ja vorhanden auch bei solchen Temperaturen ein Runde fahren zu können.

Rauf ins Leithagebirge. Ich bin immer wieder erstaunt wie sich die Strasse die paar Höhenmeter da fast schon in Serpentinen hochschlängelt. Wau! Millionen Schneeglöckerl am Straßenrand und zwischen den Bäumen. Sieht fast aus wie eine Schneedecke. Blumenpflücken mit dem Motorrad? Warum nicht! Oder doch nicht?

Der Güterweg durch die Weinberge am Südhang bei Winden lockt. Hinter den bereits blühenden Mandelbäumen ragt ein silberner Stab hoch in den Himmel? Straße führt keine hin, aber ein schmaler Feldweg tut´s auch. Die Adventure schafft das spielend. Ist gleich die erste Übung für Albanien. Dort werden wir mehr solche Wegerl vorfinden. Ziel erreicht – Die Gottesanbeterin – von Wander Bertoni. (Wie wir später nachgelesen haben, läuft das Ding unter der Kategorie Monument, aber niemanden gefällt es, verständlich! Stellt sich auch die Frage, wer das beauftragt hat und warum an dieser Stelle?). Der Wind pfeift uns um die Helme und die Finger sind ganz steif vom Fotografieren. Hätte ich nur die Handschuhe nicht ausgezogen. Über die Wiese höppeln wir wieder runter und rauschen weiter zum Neusiedlersee.

Ziemlich stürmisch, aber auch schön nach der Winterpause mit dem Motorrad in der Natur unterwegs zu sein. Am See angekommen, machen wir bei der Mole West, einem noch immer angesagten Hot Spot, eine Aufwärmpause. Das Wasser spritzt über den Steg, die Möwen segeln im Wind und ein Surfer rast über die Wellen (An dieser Stelle sei bemerkt, das Wasser hat 4,5 Grad!) Es wird kühler. Wir fahren zurück nach Eisenstadt.  Und in der Ferne leuchtet der schneebedeckte Schneeberg in der Abendstimmung. Großartig! Die Motorradsaison hat wieder begonnen.

Schneeberg

Schneeberg