Mit nassem Auspuff durch Slowenien – Pässemarathon 2021

Wir sind kaum mehr trocken unterwegs! Vielleicht sollten wir uns „Die Regenmacher“ oder „Die Bus-Häusler“ nennen. Als neo Motorboot-Skipperin würde ich sagen, werfen wir den Aussenborder an und fahren mit dem nassen Auspuff durch Slowenien.

Der erste Tag in Slowenien hatte es in sich, bei beiden Zielen absolutes A….-Wetter!
Ich hege fast den Verdacht, dass ich mich mittlerweile an das dauernde Gepritschel gewöhne. Vielleicht mag ich bald gar nicht mehr bei Schönwetter mitfahren? So blöde Gedanken kommen mir da am Sozia-Sitz. Es gibt zumindest einen positiven Aspekt, bei dem Hundewetter ist kaum jemand auf der Straße.

Vergebliches Warten auf die Sonne im Bushäuschen

Der erste slowenische Zielpunkt Lobnica wurde förmlich im Blindflug angeschwommen. Bei der Auffahrt zum Schilift war so viel Nebel, dass ich am Sozia-Sitz kaum meinen Vordermann gesehen habe. Und der Regen noch dazu! Martin war vorher noch nie im Dauerregen mit dem Motorrad unterwegs gewesen, hat er erzählt. Für ihn waren es die idealen Trainingsbedingungen. Dass wir alle drei keinen Regen mögen, stand ja nicht zur Debatte.

Der alte Schilift in Lobnica

Die Anfahrt zum zweiten Zielpunkt nach Ribnicka Koca führte über mehrere Kilometer auf einer Schotterpiste, bei besseren Bedingungen sicher eine tolle Strecke. Den im Roadbook beschriebenen schönen Ausblick mussten wir uns einfach vorstellen. Nachdem das Tagesoll erreicht war, radelten wir über den Radl-Pass nach Eibiswald. Das Stiefelbier und ein Schnapserl war redlich verdient.

Trick 17

Frau lässt ja nichts unversucht, um dem Regen zu entkommen. Anfänglich schien es ja nicht so schlecht zu werden an unserem zweiten Fahrtag in Slowenien. Wir meanderten so dahin auf ein paar schönen Nebenstrassen und plötzlich klopften schon wieder ein paar Regentropfen an den Helm. Oh Mann, muss das sein! Buss-Häuschen? Regendress anziehen? Ja, aber mehr weil mir kalt war mit der luftigen Sommerjacke. Bald war der Regenspuk vorbei. Die Aussentemperaturen waren gestiegen. Es gab zwar noch viele Wolken, aber es war ok. Die Regenjacke landete wieder in der Packtasche. Die Hose behielt ich an, weil die ist unterwegs schwieriger anzuziehen. Sicher ist sicher! Ich erinnerte mich an eine Freundin, wann immer sie einen Regenschirm in der Tasche hatte, hat es nicht geregnet. Sie nannte das Phänomen „Trick 17“. Vielleicht funktioniert das mit der Regenhose genau so, dachte ich mir. Zumindest am heutigen Tag hat es schon mal geklappt, bis zum Quartier kein Regen mehr.

Ich glaube ich hatte noch nie so oft meine Regensachen an, wie bei dieser Pässemarathon-Challenge. Da ja bekanntlich die Hoffnung zuletzt stirbt, glauben wir nun fest daran, wenn es jetzt so oft runter prasselt, dann kann es im Herbst nur Traumwetter geben. Wir halten euch auf alle Fälle am Laufenden. Es steht ja noch einiges im September und Oktober am Programm.

#slowenien #pässemarathon2021 #motorradreisen

2 Gedanken zu „Mit nassem Auspuff durch Slowenien – Pässemarathon 2021

  1. Bine

    Bin schon gespannt, ob ihr Schwimmhäute zwischen den Fingern habt ;-)! Wichtig ist, dass ihr gut Heim kommt! Gute Fahrt – und hoffentlich besseres Wetter!

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  2. Elisabeth

    Ihr habt ja diesmal wirklich Pech – soviel Regen! Da drücke ich die Daumen, dass bei den nächsten Etappen nur mehr die Sonne scheint! –

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