Etappe Hanmer Springs – Picton – Carterton – zurück auf der Nordinsel

Picton

Unglaublich, wie schnell die Zeit vergangen ist. Wir pilgerten wieder nach Picton, um mit der Fähre auf die Nordinsel zu gelangen. Von Hanmer Springs aus konnten wir nur die Inlandroute nehmen, da die Kaikura-Küstenstrasse noch immer wegen der Erdbebenschäden gesperrt ist. Es besteht Hoffnung, dass ab Weihnachten die Straße teilweise wieder offen ist. Zu spät für uns, da sind wir wieder auf der anderen Seite der Erde. Nun, die Inlandroute musste in den letzten Jahren den ganzen Verkehrsstrom aufnehmen, obwohl sie dafür gar nicht ausgerichtet war. Das ist auch ein Grund, warum im Moment unzählige Baustellen das Vorankommen ziemlich einschränken. Um der trostlosen Fahrerei ein bisschen zu entkommen gab es ein paar interessante Stopps, z.B. die längste Swingbridge von Neuseeland. Da musste ich all meinen Mut zusammen nehmen, als ich da rüber gegangen bin. Puh! Bei St. Arnaud waren wir gezwungen eine längere ungeplante Pause einzulegen. Ein Gewitter mit dunkelschwarzen Wolken zog auf, aber was für eins. Ein Regenschwall, Blitze und ohrenbetäubende Donnerschläge, so was hatten wir schon lange nicht erlebt. Irgendwann wurde es doch weniger, so dass wir weiter fahren konnten.

Fast trocken sind wir in Picton in dem kleinen B&B, wo wir bei der Hinfahrt auch genächtigt hatten, angekommen. Gary und Glen erwarteten uns schon. Die beiden betreiben das B&B weil sie gerne mit Menschen aus der ganzen Welt zusammen treffen. Zum Empfang der Gäste stellt Gary in der Lobby immer die Flaggen der Nationalitäten der ankommenden Gäste auf. Diesmal Österreich und Argentinien. Für uns stand auch schon eine Flasche Wein im Kühlschrank. Glen bäckt für das Frühstück selber Brot und Muffins. In keinem 5* Hotel kann es einem besser gehen. Die zwei sind einfach spitze.

Und schon war der Mietbock wieder am Interislander verfrachtet und zwischen den feindlichen Wohnmobilen festgezurrt. Von Wellington aus hatten wir für den Tag nur knapp über 100 km vorgesehen, was ein guter Plan war. Denn links und rechts von uns türmten sich schon die nächsten Regenwolken auf. Ein bisschen mehr Gas, damit wir auch da trocken ankommen! Schon klopften die ersten Regentropfen an den Helm. Noch schnell unser Gepäck ausgeladen und dann prasselte der Regen so richtig los. Glück gehabt, denn bei so einem Wetter nützt auch die beste Regenbekleidung nur bedingt. Es ist eine ganz neue Erfahrung, doch etwas früher im Quartier anzukommen. Und daher nutzten wir die Gelegenheit gleich für ein Nachmittagsschläfchen.

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2 Gedanken zu „Etappe Hanmer Springs – Picton – Carterton – zurück auf der Nordinsel

  1. Bine

    Hi ihr, stellt euch schon auf ein bisschen Kälte ein – bei uns hat es mittlerweile geschneit ;-)! Ganz liebe Grüße und noch eine schöne Zeit!

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